Grundlagen des Affiliate Marketing

Die Grundlagen des Affiliate Marketing sind schnell erlernt.

Wie funktioniert Affiliate Marketing?

Ein kurzes Video gibt einen guten ersten Einblick in die Affiliate Marketing Welt.

Was ist Affiliate Marketing?

Wer mit Affiliate Marketing auf seiner Webseite Geld verdienen will, kommt um ein gutes Affiliate Netzwerk nicht herum. Was ist ein Affiliate Netzwerk? Um einfach zu erklären, was ein Affiliate Netzwerk ist, sind zunächst einmal 2 Begriffe wichtig.

  1. Ein Affiliate betreibt eine Webseite und will damit Geld verdienen.
  2. Der Merchant hingegen möchte seine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen und/oder bekannt machen.

Über das Affiliate Netzwerk (eine Webseite) können Affiliates und Merchants über einen Drittanbieter (eben das Affiliate Netzwerk) ihre Geschäfte abwickeln. Ich nutze einige Affiliate Netzwerke und bin noch nie direkt in Kontakt mit einem Merchant gekommen. Alles (Beauftragung, Bezahlung usw.) wird von dem Affiliate Netzwerk abgewickelt.

Teil 1: Einstieg und Vergütungsmodelle

Hier WerbenEs ist nicht gerade einfach, mit einer Website nennenswerte Einnahmen zu erzielen. Zunächst sollte man sich die Frage stellen: “Was muss ich können, um im Internet erfolgreich zu sein?”.
Mehrere Dinge sind entscheidend für Erfolg oder Misserfolg.

  1. Affinität zur Technik – Nicht jeder kann eine Website wirklich schön gestalten. Daran scheitern schon sehr viele angehende Affiliates.
  2. Artikel schreiben – Nicht jeder ist in der Lage, über ein bestimmtes Thema immer wieder interessante Neuigkeiten zu eröffentlichen oder auch die Inhalte auf einer Website zum Ausdruck zu bringen.
  3. Suchmaschinenoptimierung – Eine gute Promotion von Website Inhalten ist notwendig. Was nutzen schon die besten Inhalte, wenn sie keiner findet?
  4. Internet Marketer – Treffen die ersten Punkte oft noch mehr oder weniger zu, scheitern dann doch die meisten daran, aus den Besuchern Einnahmen zu generieren.

Das sind die größten Hürden. Über jede einzelne Hürde gibt’s ganz viel zu schreiben. Die Folge sind viele sehr gute Affiliate Bücher. Natürlich erleichtert auch die SEO und Affiliate Software das Leben eines Webworkers.

Entscheidend für den Erfolg ist es im Grunde, eine geeignete Nische zu finden und anschließend eine Website zu erstellen, welche zielgruppengerechte Inhalte für genau diese Nische anbietet. Stimmen die Besuchszahlen und sind die Affiliate Marketing Partnerlinks gut ausgewählt und korrekt angebracht, steht dem monetären Erfolg nichts mehr im Wege. Der Champagner kann kalt gestellt werden. Diesen langen und steinigen Weg versuche ich hier in dieser Serie abzubilden. Jeder einzelne Schritt wird betrachtet und ich berichte von meinen Erfahrungen. Über eine Erfahrung, die ich gemacht habe, kann ich hier nicht schreiben: Fleiß und Ausdauer. Wer das nicht mitbringt, der kann sich auch das Lesen dieser Serie sparen.

Vergütungsmodelle im Affiliate Marketing

In der Praxis gibt es viele Vergütungsmodelle, oft werden einzelne Modelle aus miteinander vermischt. Die gängigsten Modelle möchte ich hier kurz vorstellen.

  • Pay per View – Bezahlung nach Sichtkontakt, d.h. jede Einblendung von z.B. einem Banner mit Werbung wird bezahlt. Oft wird nach 1000 Einblendungen bezahlt. Dieses Vergütungsmodell eignet sich vor allem für Betreiber von kleineren Websites. Nur in diesem Modell zahlen die Unternehmen völlig unabhängig von einem Erfolg. In allen anderen Modellen zahlen Unternehmen nur im Erfolgsfall. Was ein Erfolg ist, weicht in den verschiedenen Modellen ab.
  • Pay per Click – Der bekannteste Anbieter von Pay per Click Werbung ist Google AdSense. Hier wird Werbung für Google’s AdWords Kunden (Unternehmen; Merchants) auf der eigenen Website geschaltet. Die Entlohnung erfolgt pro Klick auf die Werbung. Mit Google AdSense lassen sich einfach und schnell erste Einnahmen erzielen. Eine Faustregel lautet, dass man mit ca. 100 Besuchern einen Euro verdienen kann. Das kann natürlich stark nach oben oder unten abweichen. Wovon das abhängt, wird im Laufe dieser Serie klar.
  • Pay per Lead / Pay per Action – Pay per Lead geht eine Stufe weiter als Pay per Click. Hier muss ein Besucher auf die Werbung klicken. Anschließend wird er durch den Link auf die Seite des Unternehmens geführt. Dort muss der Besucher nun noch eine bestimmte Aktion (=Lead) durchführen. Das kann z.B. die Anmeldung zu einem Newsletter oder aber auch eine Registrierung sein. Die Möglichkeiten zur Definition eines Leads sind fast grenzenlos.
  • Pay per Sale – Vermittelte Besucher müssen zu Kunden werden, d.h. ein Besucher muss über die Werbung auf die Website des Unternehmens gelangen und dort etwas einkaufen. Dann spricht man von einem Sale. Die werden i.d.R. sehr gut bezahlt, der Erfolgsfall ist aber auch seltener als ein Lead.
  • Pay per Link – Ein Affiliate wird für einen Link zum Unternehmen/Merchant bezahlt. Die Bezahlung folgt i.d.R. monatlich. Diese Links werden von Google & Co nicht gerne gesehen. Warum? Die Suchmaschinen stufen Websites höher ein, die von anderen Websites verlinkt werden. Klingt logisch. Ist es auch und daher sehen Suchmaschinen Hersteller Linkkauf sehr kritisch. Es unterläuft ihre Algorithmen zur Beurteilung der verschiedenen Webseiten. Bitte geht daher mit Linkkauf vorsichtig um.
  • Pay per Period – Die Methode ist für den Affiliate etwas besser als Pay per Sale. Hier werden alle Einkäufe eines vom Affiliate vermittelten Kunden für eine ganze Periode (Monat, Quartal oder Jahr) bezahlt. Das ist für den Affiliate sicher fairer. Schließlich hat er den Kunden vermittelt.
  • Pay per Lifetime – Hier gilt die Vergütung nicht nur für einen Kauf eines vermittelten Kunden, auch nicht für alle Einkäufe in einer Periode, nein, hier bekommen die Affiliate eine lebenslange Provision auf alle Umsätze eines vermittelten Kunden.

Eines haben alle Vergütungsmodelle gemeinsam: Sie beginnen mit “Pay per”, d.h. es wird bei allen Modell etwas bezahlt. Das ist schon mal gut. In den nächsten Teilen der Serie beschreibe ich, wie ihr mit viel Fleiß und Ausdauer möglichst viel Einnahmen aus dem Affiliate Marketing herausholen könnt.

  1. Welche Affiliate Partnerprogramme gibt es?